Bildhauer Sandra Brugger, Pettneu am Arlberg

Brugger

Als erstes wollen wir die Bildhauerin Sandra Brugger aus Pettneu am Arlberg in Österreich vorstellen.

Sandra Brugger, im Juli 1986 in Schwarzach/Pongau geboren, besuchte vier Jahre die Fachschule für Kunsthandwerk und Design in Elbigenalp (Tirol), machte mehrere Praktika bei verschiedenen Bildhauern und beteiligte sich schon 2012 an den ersten Bildhauersymposien in Deutschland. Seit 2013 arbeitet sie freischaffend als Bildhauerin und hat seit dieser Zeit eine Vielzahl von Ausstellungen und Symposien bewältigt. Besonders hervorzuheben sind ihre Landschaftsskulpturen, die in ihrer Größe und Farbigkeit großartige Akzente setzen. Besonders reizvoll sind auch ihre Schneeskulpturen, die leider nur eine relativ kurze Lebensdauer haben.

Für das Symposium in Lindern hat die Künstlerin ein Objekt vorgeschlagen mit dem Titel „Rainbow“. Dieses Objekt besteht aus ca. 300 Holzrohlingen mit einem Durchmesser von jeweils ca. 1O cm. Die Künstlerin sagt zu ihrem Entwurf:„ Wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint, kann man einen Regenbogen am Himmel beobachten. Er leuchtet in den Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Hellblau, Dunkelblau und Violett.“ Dieses Naturschauspiel hat die Künstlerin schon immer fasziniert. In ihrer Einzigartigkeit faszinieren sie schon immer Menschen, egal aus welchem Land oder welcher Kultur. „Somit ist diese Skulptur auch ein Zeichen für ein Miteinander der Menschheit, und um die Menschen zusammen zu bringen“, so die Künstlerin. „Licht – Blicke“ erfahren zu dürfen, einen Regenbogen berühren zu können, ihn bewusst zu erleben, unter ihm hindurchschreiten zu können, ein Teil davon zu werden, wieder ein Kind sein zu dürfen und die Alltagsprobleme für einen kurzen Moment vergessen zu können, diese dahinterstehende Philosophie überzeugte die Jury sofort bei der Auswahl der Künstler für das V. Bildhauersymposium.