start-lindern2015-6557.jpg

Lindern stellt sich vor

kuehe1varbr._juni_01.jpg
Weide in Varbrügge

Im südwestlichen Teil des Landkreises Cloppenburg, angrenzend an den Landkreis Emsland, liegt die Gemeinde Lindern.

Landschaftlich ist Lindern eine noch weitgehend von der Landwirtschaft geprägte Gemeinde. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche beansprucht fast 80 % des Gemeindegebietes. Wald- und Gewässerflächen bedecken ca. 10 % der Fläche, nahezu 7 % des Gemeindegebietes sind für Bau- und Verkehrsflächen in Anspruch genommen.

Auf einer Fläche von etwa 66 km² haben sich im Laufe der Jahrhunderte der geschlossene Ortskern Lindern sowie die Bauerschaften Auen, Garen, Großenging, Hegel, Holthaus, Kleinenging, Liener, Marren, Neuenkämpen und Osterlindern gebildet. Im Gemeindegebiet leben zurzeit rd. 4.900 Einwohner.

radde__klging.jpg
Radde in Kleinenging

Jahrhundertelang bildeten die das landschaftlich schöne Gemeindegebiet Lindern umrahmenden Flussläufe der Marka, der Süd- und Mittelradde ein verkehrstechnisches Hindernis, so dass die Gemeinde sich wirtschaftlich nur schwer entfalten konnte. Diese frühere Abgeschiedenheit erlaubte es der Gemeinde gleichzeitig, ihren ländlichen und natürlichen Charakter bis in unsere Tage zu bewahren. Heute hat die Gemeinde Lindern über ein gut ausgebautes Verkehrsstraßensystem Anbindung an die überregionale B 213 (E 233) sowie die Bundesautobahnen A1 und A 31, welches durch die bald abgeschlossene Maßnahme einer Ortskernentlastrungsstraße ergänzt wird.

Besonders in den vergangenen 25 Jahren hat Lindern ein neues Gesicht bekommen, jedoch ohne dass die gewachsene Struktur zerstört wurde.
Neben der ursprünglich vorherrschenden Landwirtschaft siedelten und siedeln sich immer mehr Gewerbe- und Industriebetriebe in den von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Gewerbegebieten an.

kresse_lindenberg.jpg
Die Kapuzinerkresse, entstanden im Rahmen der VII. Linderner Kulturwochen

Gleichzeitig konnte durch Ausweisung attraktiver und preiswerter Wohnbaugrundstücke die Bindung zwischen Wohnort und Arbeitsort hergestellt werden. So wurde Lindern zu einer beliebten Wohngemeinde. Die rege Bautätigkeit neu gegründeter Familien trug dazu bei, dass das heutige Lindern eine verhältnismäßig junge Gemeinde ist. Daher hat sich Lindern auch auf den Nachwuchs eingestellt. Neben Kindergarten, Grund- und Oberschule stehen die Kreismusikschule sowie die Linderner Bücherei zur Verfügung. Gymnasium oder berufsbildende Schulen können im benachbarten Löningen besucht werden. Weiterbildung für Erwachsene werden vom Bildungswerk Lindern oder von verschiedenen Vereinen angeboten.
Höhepunkt des kulturellen Lebens ist die auch überregional Beachtung findende Linderner Kulturwoche, eine Ausstellung zeitgenössischer und regionaler Kunst.

Das gesellschaftliche Leben in Lindern und den Bauerschaften wird weitgehend von den regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der örtlichen Vereine sowie der Dorfgemeinschaften geprägt. An dieser Stelle sei an die Schützenfeste in Lindern (jeweils Pfingsten), Garen-Marren (jeweils am 3. Sonntag im Juni) sowie in Liener (jeweils am 1. Sonntag im Juli) und die alljährliche Linderner Kirmes mit Kröchenmarkt am ersten Oktoberwochenende erinnert.

Seit September 2004 besteht eine Schul- und Gemeindepartnerschaft mit der polnischen Stadt und Gemeinde Mrocza. Die Stadt und Gemeinde Mrocza liegt im nördlichen Teil des Kreises Naklo mit der gleichnamigen Kreisstadt Naklo nad Notecia (ehemals Nakel/Netze). Ingesamt besitzt die Gemeinde eine Fläche von 15.071 ha (z. Vgl.: Lindern 6.581 ha). Im Gebiet der Stadt und Gemeinde Mrocza wohnen rd. 9.000 Einwohner. Die Gemeinde ist ebenso wie die Gemeinde Lindern ländlich strukturiert. Die Entfernung zur Gemeinde Lindern beträgt ca. 820 km. Nähere Informationen finden Sie hier.

tennishalle_001.jpg
Tennishalle

Die die Gemeinde Lindern durchziehenden zahlreichen Radwege laden sowohl den Radler als auch den Wanderer dazu ein, das Gemeindegebiet zu erkunden. Ausflugsziele sind u. a. die verschiedenen Hünengräber und die gemeinsame Quelle zweier Flüsse (Wasserscheide), aber auch die vor einigen Jahren restaurierte Windmühle und das liebevoll eingerichtete "Dörpshus" in Liener. Der Sportliebhaber findet Abwechslung in den verschiedenen Sportstätten wie der Tennishalle oder dem Hallenbad. Um dem steigenden Bedarf im Bereich des Breitensports Rechnung tragen zu können, wurde zudem eine neue Sport- und Mehrzweckhalle gebaut. Diese konnte am 05.07.2003 eingeweiht werden. Ferner stehen mehrere Hart- und Sportplätze für die Gestaltung der Freizeit zur Verfügung.